Georg Klein

Geboren am 1. März 1964 in Öhringen, Deutschland. Violinunterricht, Klavier und Komposition autodidaktisch.

Studium der Elektronik und Akustik in München und Berlin. Von 1991-94 dreijährige Forschungsarbeit zur Visualisierung von Klängen für Gehörlose an der Technischen Universität Berlin. Von 1991-98 Studium der Religionsphilosophie und der Musikethnologie an der Freien Universität Berlin. Gastdozent 1999 und 2000 am Institut für Vergleichende Musikwissenschaft zum Thema "Musik&Religion".

Seit 1996 selbständig als Komponist und Klangkünstler mit kammermusikalischen Werken (Gustav-Mahler-Kompositionspreis 1999) sowie Kompositionen zum Film (Intern. Filmfestspiele Berlin 1997) und Theater (Berliner Ensemble / Peter Zadek 2004). Internationale Rundfunk- und Fernsehausstrahlungen, Konzerte im In- und Ausland sowie Veröffentlichungen auf CD. Mehrere Arbeitsaufenthalte im Elektronischen Studio der TU Berlin zur mehrkanaligen Raumklangsteuerung, Computermusik und sensorgesteuerter Live-Elektronik.

2000 konzeptionelle Grundlegung von coma berlin: Produktion intermedialer Kunst im öffentlichen Raum. Seitdem überwiegend mit ortsspezifischen Klanginstallationen im öffentlichen Raum vertreten, in Kombination mit Licht, Texten und zunehmend mit Video, sowie mit intermedialen Formen unter Einsatz von Live-Internet-Übertragungen.

Von 2001-2005 Organisation von Diskussions- und Konzertreihen (musik/politik, reflexzonen, Migration, VideoKonzerte) sowie eines monatlichen jourfixes zur Vorstellung künstlerischer Positionen und aktueller Produktionen (Berliner Gesellschaft für Neue Musik)

2002: Gründung von KlangQuadrat, Büro für Klang- und Medienkunst Berlin, mit Julia Gerlach, zur Organisation und Produktion von Klang- und Medienkunstprojekten. www.klangquadrat.com

Stipendiat und Preisträger nationaler und internationaler Institutionen.

www.georgklein.de